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First Draft News DE
Ihr Leitfaden für Augenzeugen-Medien: Von der Entdeckung bis zur Überprüfung

Antivirale soziale Netzwerke: Wie können Redaktions-Designer Enthüllungen besser machen?

Neue Verifikations-Projekte sollten zentrale Erkenntnisse älterer und etablierter Methoden der Faktenüberprüfung beachten und sie für Social Media Umgebungen adaptieren.

Zusammensetzung von Bildern nach dem Sortieren der wirklichen Sandy Fotos von den falschen Fotos von Alexis /TheAtlantic

Sorgfältiges Design kann dabei helfen, dass Forschungsprojekte mit öffentlichem Interesse effektiver auf sozialen Netzwerken vertreten sind. Nutzerfreundlichkeit und Lesbarkeit sind essentielle Aspekte bei der Verifizierung. Jedoch scheinen spezifische Design-Richtlinien in der akademischen Branche und der Branchenliteratur wenig diskutiert zu sein. Für neue Arten von Verifikations-Projekten die auf das Teilen in sozialen Netzwerken ausgerichtet sind, sind die visuellen Aspekte der Verifizierung besonders wichtig.

Bei der Faktenüberprüfung und Entlarvung von Falschinformationen benötigen Infografiken spezielle Voraussetzungen. Bisher existieren einige Vorlagen für Redaktionen und unabhängige Organisationen, die webbasierte Verifikations- und Forschungsprojekte betreiben. Es können aber noch mehr Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Im Folgenden werden einige vorgestellt.

“Hier muss man Feuer mit Feuer bekämpfen” – Alexis Madrigal

Vor drei Jahren im Oktober 2012 schrieben Alexis Madrigal und Megan Garber, Chris Heller und Tom Philipps einen Artikel, in welchem sie Bilder des Hurrikane Sandy anzweifeln. Dies war ein wichtiges Experiment in der “Echtzeit-Entlarvung”.

Im 2015 veröffentlichten Bericht “Lügen, Verdammte Lügen und Virale Inhalte” zitiert Craig Silverman Madrigal, indem er seine Motivation als “den Mist ausbaden” beschreibt. Das Resultat ist ein einfaches und effektives visuelles System und ein Designprozess, um über virale Falschinformationen zu sprechen.

Auf dem Erfolg des Artikels basierend und anderer jüngster Erfolgsgeschichten von professionellen und unabhängigen Verifikationsprojekten, erlangt unsere Gemeinschaft wichtige Erfahrungen, um über Falschinformationen zu sprechen und erhält dadurch zusätzlich viel Aufmerksamkeit.

Die Resultate von Faktenüberprüfungen sind durchwachsen und wir wissen, dass der Prozess Risiken birgt. Der Einfluss auf die öffentlichen Dynamiken scheint unklar zu sein.

Aber die Möglichkeiten für Redaktionen und unabhängige Medien scheinen sehr groß zu sein. Viele neue Projekte entstehen, die experimentieren und sich neue Methoden und ein größeres Publikum vornehmen. Madrigal’s Artikel im Atlantik zeigt den Trend der öffentlichen “Entlarvungs-Sammlung”, die sehr erfolgreich bei den Lesern sein kann. Silverman zitiert Madrigal, dass dies sein erfolgreichster Artikel beim Atlantic war.

Aber auch hier ist es möglich viele Fehler zu begehen. Falschinformationen sind gefährlich und schlecht gestaltete Entlarvungen können das Problem noch schlimmer machen. Noch bevor wir zu den Gestaltungsfragen kommen, gibt es Bedenken bezüglich Genehmigungen, ethischer Fragen, Bezahlung und dem Ansehen.

Falschinformationen schwächen meist die Öffentlichkeit, indem sie Vorurteile ausnutzen und Ängste schüren. Wenn Verifikationsprojekte ihre Resultate in einem irreführenden Format präsentieren, könnten die Leser sogar noch uninformierter über ein Thema sein.

Wenn man unsere Verletzlichkeit bezüglich kognitiver Voreingenommenheit im Hinterkopf behält, wird das Risiko klar, dass unsere Verifikations-Bemühungen genau die Botschaft, betrüben könnten, die wir versuchen deutlich zu machen.

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Sammlung politischer Grafiken und Bilder – Eine zufriedenstellendes visuelles Vokabular scheint Symbole offizieller oder unparteiischer Wertungen zu beinhalten (eine Lügendetektor, ein Zähler, ein Stempel) aber mit boshaftem Humor. Visuelle Zähler, die systematische Maßstäbe zur Faktenüberprüfung repräsentieren, werden von 80% der politischen Projekte zur Faktenüberprüfung genutzt. Manche Systeme sind konsistenter und nutzerfreundlicher als andere. Erfahrungen bezüglich dieser Nutzeroberflächen werden benötigt, besonders zu Fragen der Nutzerfreundlichkeit, akademischer Überprüfungen und Design-Bemühungen. (Von links nach rechts: PolitiFact, Factcheck.org, Africacheck, Rabble.ca)

Anwender von verschiedenen Arten wahrheitsorientierter Informationskampagnen können voneinander lernen. Laut dem Duke Reporter Lab gibt es zur Zeit 89 offiziell anerkannte Organisationen, die im Themenfeld politischer Faktenüberprüfung arbeiten. Diese offiziellen Faktenüberprüfungsprojekte bilden den Kern der Verifizierungs-Praxis. Faktenüberprüfungen wie diese haben den Vorteil, dass sie von Akademikern überprüft werden. So zeigt zum Beispiel Nyhan’s Untersuchung, dass sie als Abwehr gegen politische Falschinformationen agieren können und Menschen so besser informiert werden.

Aber warum genau funktionieren solche Grafiken? Bisher gibt es we wenige Nachforschungen in diesem Gebiet. Aber wir können starten, in dem wir die heuristische Methode anwenden. Mit dem Stichwort Nutzerfreundlichkeit im Hinterkopf können wir bessere Fragen stellen, um visuelle Entlarvungen von Falschinformationen zu verbessern: Warum funktionieren die “pants on fire” Witze von “Politifacts”? Warum ist das Format mit dem diagonalen Stempel so beliebt? Was ist die beste Schriftart? Welches Bildformat sollte man nutzen?

Wenn man die Bedeutung der Faktenüberprüfung im öffentlichen Diskurs betrachtet, macht es Sinn die Aspekte der Nutzerfreundlichkeit der Produkte ernst zu nehmen. Sie sind ein wichtiger Punkt im Kontakt zwischen der Faktenüberprüfung und den Lesern. Und auf sozialen Medien, wo visuelle Inhalte oft seinen Nachhall bei den Nutzern finden, muss die Faktenüberprüfung sowohl in visueller als auch in verbaler Form erfolgen.

Amazeen bestätigte, dass die Mehrheit der Leser visuelle Skalen als Ergänzung zu der geschriebenen Analyse als sehr hilfreich empfindet.

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Klassische Bilder der Verifizierung – Der Pinnochio des Projekts zur Faktenüberprüfung der Washington Post kann als zentrale Referenz für diese Arten visueller Systeme angesehen werden. Einige Aspekte kommen in den Sinn: Ist die Bedeutung eines kopfstehenden Pinnochios verständlich? Ist es nützlich zwischen vier Arten von Falsch zu unterscheiden? Passt das Symbol für ausstehendes Urteil in das System? Ist das “Geppetto-Symbol” wirklich richtig für jemanden, der sich nicht mehr genau an die Pinnochio-Geschichte erinnern kann? Ist rot die beste Farbe für eine Wahrheitsüberprüfung?

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Die politische Skala von Rabble.ca – Der zerbrochene Bildschirm ist ein guter Witz. Aber warum sieht es aus wie ein Pager aus den 1990ern? Warum wird “überwiegend falsch” in grün dargestellt?

Ein prüfender Blick auf die Gestaltung dieser Produkte kann Projekten der politischen Faktenüberprüfung helfen, ihre eigenen Rollen in den sozialen Netzwerken zu entwickeln. Wir können hoffentlich dabei helfen, einfache und effektive Vorlagen für Redaktionen zu entwickeln, die für Glaubwürdigkeit und Verantwortung in der Öffentlichkeit sorgen.

Wohingegen traditionelle Faktenüberprüfung auf themenspezifische Expertise beruht, sind die neueren Methoden vielfältiger und beziehen grundsätzliche Fragen der Augenzeugen-Medien.\

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Zwei Genre der Verifizierungs-Grafiken: Bemühungen der politischen Faktenüberprüfung wie PolitiFact (links), nutzen seit langem ein dauerhaftes System (zumindest seit 2003), um offizielle Behauptungen von Politikern zu überprüfen. Neuere Projekte, die sich mit Augenzeugen-Bildern beschäftigen benutzen häufig einen Stempel oder ein Stopp-Zeichen (rechts), um visuelle ihre Urteile auszudrücken. Diese sind sehr eng mit den Mustern der Nutzeroberflächen verbunden.

Zusätzlich zu dem Kern an “traditionellen” politischen Faktenüberprüfern zeigen neue semi-öffentliche Verifikationsprojekte wie Bellingcat, dass Kampagnen die öffentliche Beteiligung ankurbeln und manchmal zu einflussreichen Geschichten führen. (Angabe: Ich arbeite in der Verfizierungs-Redaktion von Bellingcat, einer Mikro-Seite im CMS von Bellingcat.com. Dies ist ein sicherer Ort für kollaborativer, nutzergenerierter Forschung.)

Amazeen merkt an, dass das “journalistische Geschäft der Faktenüberprüfung über die Politik hinaus wächst. Faktenüberprüfer verifizieren mittlerweile wissenschaftliche Behauptungen sowie Behauptungen über Konsumprodukte

First Draft ist besonders neugierig über diese neuen Kanäle, die die professionelle Elite der Faktenprüfer ergänzen.

In der Tat entwickeln sich Verifikations- und Investigativ- Projekte rasant. Im Vergleich zu traditionellen Faktenüberprüfungen gibt es noch keine systematischen Studien zu den neuen Methoden. Viele Arbeitsweisen werden zur Zeit verfeinert und eine stärkerer Fokus auf die Design-Entscheidungen sind längst fällig, besonders in einer vernetzten Umgebung.

Eine Profilierung der Verifikations-Aktivitäten in den letzten zwei Jahren führt zu einigen Design Innovationen, die besonders auf sozialen Netzwerken zur Geltung kommen. Diese Praktiker arbeiten in der Öffentlichkeit aus allen möglichen Gründen; ungeachtet ihrer Motivation ist es wichtig, sie genau zu beobachten und von ihren Innovationen zu lernen.

Leitfäden für Print und TV bieten Anhaltspunkte

Da es nicht viele klare Leitfäden für visuelle Produkte gibt, empfehlen wir neuen Verifikations-Projekten generell Leitfäden zur Faktenüberprüfung und zur Entlarvung im öffentlichen Interesse anzusehen.

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Verifikations-Empfehlungen für TV-Journalisten – Ein wenig veraltet, aber eine PDF-Empfehlung von FactCheck.org beinhaltet einige gute Punkte, wie man Doppeldeutigkeiten vermeidet.

Die Prinzipien und Ausdrucksweisen der traditionellen Faktenüberprüfung können die Grundlage für mehr abenteuerliche Informationskampagnen sein. Manche der visuellen Systeme der politischen Faktenüberprüfung wie das Truth-O-Meter™ von PolitiFace sind besonders auf globaler Ebene relevant. Diese Systeme sollten nachgebildet und weiterentwickelt werden.

Es gibt eine Menge von TV-Debatten über Entlarvungen, die nicht den Richtlinien zur TV-Faktenüberprüfung von FlackCheck folgen. So folgt zum Beispiel der Wetterkanal nicht diesen Richtlinien, wenn sie falsche virale Bilder entlarven. Das Resultat kann irreführend sein, besonders wenn zum Beispiel das Audio-Material von den Bildern ausgeblendet wird oder komplett fehlt (zum Beispiel in einem animierten GIF).

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Nicht schon wieder dieser Hai – Die Elemente zum Thema Social Media Entlarvungen des Wetterkanals nutzen leider keinen visuellen Haftungsausschluss. Es scheint so, als ob viele Leute (zum Beispiel mit runter gedrehter Lautstärke oder die, die am Flughafen auf die Bildschirme schauen) den falschen Eindruck von dem Haifoto bekommen haben, eine ewige Falschmeldung.

Solche viralen Systeme können als eine Struktur in der Medienkritik angesehen werden, die selbst verbessernd auf das System wirkt, aber auch selbst stets Veränderungen unterzogen wird. Die in der Literatur über Faktenüberprüfung identifizieren Gestaltungsmuster sollten von neuen Verifikationsprojekten angewandt werden. Die Ermutigung von Nyhan, Amazeen und Silverman neue visuelle Systeme zu benutzen, sollte ernst genommen werden.

Blogger genauso wie multinationale Rundfunkanstalten sollten die Kurve kriegen, damit sie die Mediensysteme nicht weiter verschmutzen.

Die Forschung von Lucas Grave hat viele neue Anregungen hervorgebracht und Fragen bezüglich der Vorgehensweisen aufgeworfen.

Wie Bill Adair von Politifact im August schon schrieb: “Schreiben wir unsere Faktenüberprüfungen zu lang? Oder zu kurz? Benutzen wir genügend Datenvisualisierungen um unsere Leser zu unterstützen? Sollten wir vielleicht häufiger Infografiken anstelle von simplen Tabellen und Diagrammen entwerfen? Was müssen wir tun, um unseren Faktenüberprüfungen mehr Autorität zu verleihen? Oder sollten wir auch Zitate von Experten benutzen?”

Jede Frage von Adair könnte Grundlage einer Doktorarbeit sein, aber Praktiker von neuen Verifikationsprojekten müssen diese Fragen unverzüglich beantworten. Faktenüberprüfungen müssen sich ständig weiterentwickeln, weil Falschinformationen sich ständig weiterentwickeln.

Lassen Sie uns einige andere Beispiele anschauen.

Die Ästhetik der Automatisierung

In manchen Fällen können Herangehensweisen basierend auf Algorithmen wie zum Beispiel TrooClick, LazyTruth und TruthGoggles programmiert werden, um in den Strom der Falschinformationen einzuwirken. Dieses scheint für User Interface Designer sehr spannend zu sein, da es neue interaktive und visuelle Möglichkeiten aufbietet. TruthTeller ist ein Beispiel automatisierter Faktenüberprüfungen mit viel Tusch.

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Warten Sie… – Animiertes GIF des Washington Post TruthTeller. Die Animation “Der Computer denkt” wurde wahrscheinlich gerade erst hinzugefügt, damit der Computer etwas klüger wirkt. Na gut. Aber es ist sehr verwirrend, wenn es zunächst zeigt, wie Obama spricht und dann Fakten von Harry Reid überprüft.

Truth Teller nutzt Überlagerungen, um Videos von Politikern zu zerlegen. Nach einer einführenden Pause für die “Analyse des Gesagten”, sehen wir einen Slogan und einen “Falsch”-Stempel. Die Verzögerung unterstützt die Erwartung der Nutzer, dass die Medien einer Kontrolle unterzogen werden. Wenn es funktioniert, scheint es eine sehr aufregende Herangehensweise zu sein.

Nutzen von print-würdigen Illustrationen: EL Sabueso

Wenn Sie etwas besonderes wünschen, sind maßgeschneiderte Illustrationen und andere ausdrucksvolle Kategorien eine Möglichkeit vorzugehen. Die mexikanische faktenüberprüfende Kolumne El Sabueso macht dies auf sehr schöne Weise. Sie benutz ein achtfarbiges Farbschema und diesen liebenswürdigen Bluthund:

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Fantastische Illustration der Kolumne – El Sabueso zieht den Leser vollumfänglich in den Prozess zur Faktenüberprüfung mit ein. Dies ist ein wegführendes Beispiel, wie Routinen der Faktenüberprüfung erneuert werden können. Dieses System benutzt mehr Status als andere Routinen zur Faktenüberprüfung. Es gelingt aber, dass jeder Status als einzigartig wahrgenommen wird.

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Beispielhafter Überblick über visuelle Systeme – Eine konsistente Skala zur Verifizierung erlaubt es Journalisten zu rekapitulieren, wie es zu den einzelnen Beurteilungen gekommen ist.

EIN AUSGESPROCHEN GLAMOURÖSES animiertes GIF eines Bluthundes mit flatternden Ohren ist eine Möglichkeit, die Öffentlichkeit für Medienkritik zu begeistern. Es kreiert Aufmerksamkeit, es trägt die Marke der Redaktion und vermittelt den Lesern, dass dies kein eintöniges Projekt ist.

Ein Zeitraffer GIF, um Twitter Bots zu entlarven: PicPedant

@PicPedant ist ein weiteres Beispiel für eine kreative Form der visuellen Verifizierung. Mit einem einfallsreichen Zeitraffer-Format werden Tweets angezeigt, die von mehreren Spam Accounts genutzt wurden.

Ein Zeitraffer ist ein genialer Weg, um das Gefühl zu vermitteln, dass etwas nicht stimmt.

Bei dem Zusammenführen der einzelnen Bilder zu einer Animation wird schnell klar, dass der Tweet Spam ist. Eine tolle visuelle Technik.

Durch das Ausbleichen der Falschmeldung zum Originalfoto wird die Manipulation bewusst. Jedoch würde eine Darstellung der Fotos nebeneinander und eine deutliche Bezeichnung wie ein Stempel die Falschmeldung noch klarer herausstellen.

Vielleicht geht dies auch zu weit. In manchen Fällen kann es durchaus unterhaltsam sein, wenn Fotos aus künstlerischen Zwecken verändert und zirkuliert werden.

Muss jeder genutzte Instagram Filter nun angegeben werden? Auch die Tiefenschärfe und der Filmtyp? PicPedant profitiert von Manipulationen, indem diese aufgedeckt werden ohne den Urheber zu nennen – würde Ihr Redakteur solch einen Beitrag veröffentlichen? Wir können das als offene Frage stehen lassen – der Sinn dieses Artikels ist nicht genau vorzugeben, wie Sie mit zweifelhaftem Bildmaterial umgehen sollen, sondern ihnen vielmals die Optionen aufzuzeigen.

Lassen Sie uns zurück auf den simplen Stempel kommen

In der Hurricane Sandy Story war der Aufbau des Designs besonders effektiv, weil der klassische Stempel die Top Falschmeldungen markierte. Um den Umgang mit sensiblen Medien zu verbessern, sollten Sie an den simpelsten Stempel wie diesen hier denken. Dieser kann mit unterschiedlichster Bildsoftware kreiert werden. Weil es so simpel ist, funktioniert es sehr gut. Am besten in Kombination mit der Anordnung der Bilder nebeneinander.

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Ein simpler Verifikations-Stempel im Madrigal-Stil. (Hier im San Francisco Display Medium in rot)

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Ein Nebeneinander-Vergleich von Falschmeldung und echtem Bildmaterial mit einem Stempel im Madrigal-Stil, kreiert von Matt Novak für Factually. Der Nebeneinander-Vergleich ist unterhaltsam und auf gleicher Weise entlarvend. Es ist ein tolles Beispiel um deutlich zu machen, wie man aus den negativsten Seiten des Internets noch einen Nutzen ziehen kann. Es hilft uns auch einen kritischen Blick auf unsere visuelle Kultur zu werfen. Navy Futura auf Gold

Die Stempel-Technik ist überraschend simpel und stark im öffentlichen Interesse, indem sie den Meme-Style Bildtext direkt in das Meme-Bild aufnimmt. Der Stempel kann direkt im Bild angewandt werden – ein starker Ausdruck und Wandel des Bildes, das es permanent als falsch markiert.

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Ein Beispiel wie Atlantic.com weiterhin Wetter-Falschmeldungen mit dem Stempel-Stil entlarvt.

Es ist keine archivalische Technik um etwas zu bewahren. Es ist viel mehr ein defensives Veröffentlichen, welches einen komplett neuen Vorzug des Produktes kreiert. In dieser Weise wird jeder Screenshot, der von Nutzern aufgenommen und geteilt wird, den Stempel enthalten. Das ist ziemlich klug.

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France-24 nutzt einen Entlarvungs-Stempel effektiv. Vice, die Huffington Post und die BBC haben die Entlarvung von Falschmeldungen zum Thema Geflüchtete in ihre Strategien mit aufgenommen. Leider veröffentlichten sie die Falschmeldung vielmals ohne eine visuelle Modifizierung, die das Bild klar als falsch markiert.

Das Papst-Tischdecken-Trick-Video

Denken Sie an das kürzlich erschienende falsche Video des Papstes, das ursprünglich in der Ellen-Show gezeigt wurde und wo zu sehen ist, wie der Papst einen Tischdecken-Trick durchführt. Wenn eine Talkshow einen Witz wie diesen bringt, scheint es harmlos zu wirken. Was aber passiert wenn realistische Falsch-Vidoes wie dieses in weniger als einen Tag produziert werden können? Wie können Journalisten mit dieser Art von sozialem Medium umgehen, das die Realität so direkt manipulieren kann? Welche Antworten können Journalisten auf Falschmeldungen geben während diese immer häufiger zur Realität werden?

Die Berichterstattung von Matt Novak über die Falschmeldung über das Gizmodos Factually Projekt mit einem Nebeneinander-Vergleich des Originalvideos und dem bearbeiteten Video. Ein Nebeneinander-Vergleich ist super, um diese Art der Falschmeldung zu veranschaulichen. Es beinhaltet die Falschmeldung an sich und löst gleichzeitig einen medienkritischen Dialog aus.

Wenn es ein Risiko gibt, dass die Falschmeldung weiterhin missverstanden werden kann, ist eine weitere Manipulation des Bildes aus ethischer Sicht gewährleistet. Die Nebeneinander-Technik ist super, aber ein stärkeres Gefälle der Falschmeldung kann zu einer weiteren Verworrenheit der Flaschmeldung führen. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, dass der Betrachter sich unmittelbar von der Falschmeldung distanziert, nur eine Trübung sollte genutzt werden, um brutale Bilder zu überdecken. Das Ausmaß der Veränderung um die Verwirrung bezüglich der Falschmeldung aufzulösen, ist unterschiedlich und sollte von einem Redakteur bestimmt werden.

Die besten Stempel-Designs haben einen hohen Kontrast und sind so besonders geeignet für Leser, die Multitasking betreiben.

Diese sind so simpel wie Autobahn-Schilder. Sie sollen einen fragwürdigen Status direkt offensichtlich machen. Sie helfen uns, ein gesundes Maß an Ungläubigkeit zu bewahren.

Durch das Überlagerung mit Bildtext helfen wir sicherzustellen, dass es sich um eine gefälschte Nachricht und nicht um die Realität handelt. Gleichzeitig lösen wir eine Diskussion über die Falschmeldung aus, ohne sie unverifiziert weiterzuverbreiten.

Um eine weite Verbreitung über einen medienkritischen Kreis wie diesen hinaus sicherzustellten, kann ein statisches und eindeutiges Bild passend sein.

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Beispiel-Entlarvung – Dieses Beispiel, welches nur zu Diskussionszwecken kreiert wurde, zeigt ein statisches Bild mit einigen Merkmalen, die zur Vorsicht aufrufen: ein verdunkelter Farbverlauf oben und unten im Bild und sowie der Stempel. Ein gekürzter Link ist außerdem Teil des Bildtextes, um eine klare Zuordnung sicherzustellen. Die Zuordnung ist wichtig, wenn das Bild in anderen Netzwerken und ohne Verweis auf die Original- Verifizierungsarbeit geteilt wird. Eine rote Farbwahl macht es deutlich, dass etwas mit dem Bild nicht in Ordnung ist.

Der Sinn dieser redaktionellen Arbeit ist es, die Vielschichtigkeit der Warnungen herauszuarbeiten, die es sicherer machen, über das Video zu reden. Mit GIF Software kann man auch die Bildrate anpassen, um die Falschmeldung unrealistischer wirken zu lassen. Silverman nennt dies Absicherung. Medien-Ethiker werden nicht zustimmen, welcher Grad der Absicherung das Video in welchem Kontext entschärft, aber man sollte darüber nachdenken.

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Das Beispiel animiert – Ein animiertes Beispiel von verdunkelten Teilen des Bildmaterials in einem Versuch, Missverständnisse während des Social Media Verifikationsprozesses zu vermeiden. Weitere Absicherung könnte für sensiblere Fälle nötig sein – zum Beispiel der falsche Zeitstempel am oberen Rand des Bildes wäre gut zu verdecken.

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Beispielhafter Filmausschnitt – Ergänzend zu der Verdunklungstechnik und dem Stempel, könnten Sie die veränderte Stelle im Filmstreifen-Stil markieren. Zudem empfiehlt Flackcheck eine Matrix; Novak nutzt die Nebeneinander-Technik.

Wir könnten weitermachen und noch weiter Filtern, Überdecken und Absichern bis wir sicher sind, dass das Video weiterzirkuliert werden kann. Das Endergebnis sollte danach beurteilt werden, wie Widerstandsfähig es ist. Die Frage muss lauten: Inwiefern führen diese Änderungen des Designs dazu, dass es sich unmissverständlich um eine Falschmeldung handelt aber gleichzeitig noch eine Diskussion auslösen kann?

Das Ziel ist nicht eine ästhetische Gestaltung, sondern dass wir es und zur Aufgabe machen, defensive Design-Techniken zur Verfügung zu haben. Das Endresultat wird sehr wahrscheinlich eine Kombination aus verschiedenen Techniken sein, die mit einem Redakteur abgestimmt werden.

Andere Beispiele der visuellen Entlarvung

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Klassischer Stempel – Screenshots und Stempel sind gute Beispiele für eine distanzierte Darstellung.

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Falskt! – Gutes Beispiel für eine distanzierte Betrachtung. Das Original ist immer noch lesbar aber das Urteil ist deutlich.

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Exzellente Mythen-Aufdeckung – Die Amerikanische Diabetis Vereinigung zeigt geschickt, wie partizipative Entlarvung funktioniert. – mit dem Format im 2:1 Verhältnis, mit einem klaren Aufmacher, welcher deutlich die Fakten zeigt und nach Infos von “Augenzeugen” fragt.

Keine Mustervorlagen: Was man nicht tun sollte

Hier sind einige Lernerfahrungen, die wir durch ausgewählte Beispiele von entlarvenden Bildmaterial gesammelt haben, welche Nutzerprobleme aufzeigen und die Leser fehlinformieren könnten:

  • Humor kann verwirrend sein. Auch wenn man offensichtliche Photoshop-Montagen (wie unten) nutzt, riskiert Africa Check, dass diese Bilder missverstanden werden könnten. Dies kann bei manchen sanfteren Themen angebracht sein, aber bei Redakteuren sollten bei diesen Bildern die Alarmglocken läuten.
  • Nutzen Sie keine nicht Bilder aus ihrem Bestand. Es lässt die Entlarvung als substanzlos erscheinen, eher als den Beginn eines Arguments, als dessen Resultat. Factcheck.org nutzte einen falschen Arzt in 2013 (unten), welches ihre gute Reputation in falsches Licht rückt. In diesem Zusammenhang scheinen Leser sehr sensibel bei ästhetischen Fragen zu sein, was mehr auf Emotionen, als auf Logik zurückzuführen ist.
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Africa Check und Factcheck.org nutzen zu viel Humor und Bildbestände

  • Integrieren sie die Nachricht, welche sie entlarven wollen nicht zu prominent. Zum Beispiel sieht man bei “Ted Cruz sagt, der Iran hat einen Feiertag mit dem Namen Tod für alle Amerikaner” ÜBERWIEGEND FALSCH nur im Kleingedruckten. Noch schlimmer ist es bei dem Politifact Texas Logo unten rechts, welches suggeriert, dass die Behauptung wahr ist (in ihrem Logo schlägt der Pfeil immer zur rechten Seite der Skala aus).
  • Rezirkulieren sie keine Falschmeldungen direkt in den sozialen Netzwerken (unten rechts). Der Grund hierfür mag überraschend sein – manchmal zeigt Twitter Bilder in der Timeline an, ohne den zugehörigen Text des Tweets. Bitte denken Sie daran, dass wir nicht immer Kontrolle darüber haben, wie diese Informationen den Endnutzern präsentiert werden. Deshalb ist es so wichtig, dass die Bilder an sich mit einem eingebetteten Stempel modifiziert werden. Hierdurch werden die Bilder immer die Entlarvung direkt beinhalten.
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Links: Das Entlarvungs-Label “HAUPTSÄCHLICH FALSCH” ist zu klein und scheint widersprüchlich zum Logo von “Politifact Texas” zu sein, welches zur rechten Seite des Truth-O-Meters zeigt. Rechts: das durch Photoshop veränderte Foto wurde wiederveröffentlicht ohne eindeutigen Hinweis auf die Falschmeldung im Bild – das heißt das Bild erscheint ohne einen Hinweis im Medien-Bereich von Twitter, wo keine Tweet-Texte angezeigt werden.

  • Achten Sie darauf wie ihre Bilder in den sozialen Netzwerken angezeigt werden. Zum Beispiel werden auf Twitter die Bilder nicht in ihrer vollen Größe angezeigt, bis man sie anklickt. (Sie brauchen ein Verhältnis von 2:1 um im Ganzen gezeigt zu werden, ohne dass man sie anklicken muss; Stand Oktober 2015). Von allen Design-Fehlern, die hier aufgezeigt wurden, ist dieser wohl der Häufigste. Das Ergebnis dieses Fehlers sollte man sehr Ernst nehmen. Es bedeutet, dass die Nutzer, die nur durch die Bilder in deiner Timeline scrollen, Teile des Bildes nicht sehen werden. Dies ist unangenehm für alle Twitter-Nutzer, aber wenn du aufwendig produzierte Bilder und Grafiken veröffentlichst, kann es noch schlimmer sein. Wenn einige Pixel dieser Bilder verloren gehen, könnte es die Aussage der Bilder verfälschen.
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Gemischte Resultate – die Beschriftung von Print-Nachrichten ist ein tolles Muster. Aber diese Anmerkungen sind nicht sehr leserlich oder unmittelbar verständlich. Auch dieses Foto hat ein Problem mit dem Format – es sollte idealerweise ein Format von 2:1 haben.

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Sie können sich nicht vorstellen, was als nächstes passierte – Snopes ist womöglich zu weit gegangen. Dieser Art von Clickbaiting in der Überschrift ist für Entlarvungen ungeeignet, besonders wenn sie Mythen über sozio-kulturelle Stereotypen enthalten. Das nicht zugeschriebene Bild sorgt zudem für kaum zusätzliche Informationen.

Beispiel-Modelle

Die ganze Medien-Industrie steht erst ganz am Anfang bei diesem Thema – alle oben aufgeführten Organisationen sind Vorreiter wenn es um die Enthüllung von Falschmeldungen oder falsch interpretierten Fakten geht. Diese Aktivitäten sind nicht nur auf professionelle Journalisten begrenzt, genauso sind Entlarvungs-Bilder nicht zwangsläufig das Endresultat dieses Prozesses. Wie könnten Entlarvungs-Bilder aussehen, die den Zweck haben, den Input der Leser einzuholen?

Unten stehen einige Beispiele des Checkdesk Projektes zur Diskussion, die die Distanzierungs-Technik anwenden. Was denken Sie?

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Einige Design-Konzepte des @meedan Teams für das Checkdesk Projekt. Links: nutzt das universelle “Warnhinweis”- Symbol ⚠. Rechts: das Warnungs-Konzept wird weiterentwickelt, indem es das Foto verdeckt. Wir sind an Ihrem Feedback interessiert, wie bessere Bilder für neue Verifikations-Projekte entwickelt werden können.

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Mehr Design-Beispiele von den Checkdesk Design Sessions. Dieses waren als Karten angedacht, die auf ein Blog angelegt werden. Auf der obrigen Logik basierend wurden sie verworfen, da sie die Inhalte der Videos nicht genügend “absichern” – anstelle der direkten Schichten-Technik, haben diese eine direkte Frage in einer zweiten Spalte. Hier sollte womöglich eher die Strategie des Hinzufügen eines Textes auf das Originalbild genutzt werden.

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Noch mehr Beispiele und Erkundungen der “visuellen Absicherung”. Kreiert als Design-Übung vom @meedan Team für einen Checkdesk Team Sprint

Zusammenfassung von Ideen und Fragen

Wie sollen Sie Ihre Resultate der Faktenprüfung präsentieren?

  • Berücksichtigen Sie die Nebeneinander-Technik von gefälschten Bildern und Original-Bildern, ähnlich wie es Novak mit dem Papst-Video gemacht hat. Um Videos sicher zu zeigen, nutzen Sie die Filmstreifen-Technik. Bei vielen Videos könnten sie an eine Matrix wie bei den Kampagnen-Videos von Flackchecks denken. Dies hilft, die Leser von den Falschinformationen zu distanzieren.
  • Nutzen Sie einen eindeutigen Stempel des Verifikations-Status des fraglichen Mediums. Nutzen Sie überlagerte Schichten um zu zeigen, welche Aspekte gefälscht sind. Wenn Sie etwas entlarven ohne zu kennzeichnen, was sie eigentlich entlarven, riskieren Sie sehr vage zu bleiben wie es bei dem Beispiel des Wetterkanals deutlich wurde. Der Text sollte deutlich auf dem Bild platziert werden, damit das Bild sicher geteilt werden kann.
  • Nutzen Sie eindeutigen Text in ihren Kennzeichnungen. Verstecken Sie nicht ihre Fakten hinter Clickbait-Überschriften. Silverman sagt dazu: “viele Nachrichtenorganisationen verbinden einen Artikel über ein Gerücht oder eine nicht verifizierte Behauptung mit einer Überschrift, die diese als wahr bezeichnen. Dies ist eine fundamental unehrliche Praxis.” Diese Clickbait- Überschriften mögen für manche Arten von Unterhaltungs-Journalismus eventuell angebracht sein, sind bei dieser Art der Bemühung aber ungeeignet.
  • Designen Sie defensiv. Lernen Sie mehr über den Kontext, in dem ihre Bilder gezeigt werden: Zum Beispiel werden auf Twitter in manchen Ansichten nur Bilder im 2:1 Format voll angezeigt. Nutzen Sie Bilder die zweimal so weit wie hoch sind um zu verhindern, dass wichtige Schichten ihrer Bilder verdeckt werden.
  • Berücksichtigen Sie Bemühungen zur kollaborativen Faktenprüfung. Wie kann man mehr Menschen in die Medienkritik involvieren? Die jüngste Faktenüberprüfung des G20 Gipfels zeigt, dass diese Art der Kollaboration zu wichtigen Ergebnissen führen kann. Wie der obrige American Diabetis Post zeigt, ist es in manchen Fallen angebracht, Ihre Leser anzusprechen und ihr Feedback zu erfragen. Auch visuell können diese Interaktionen ein wirkungsvoller Teil des Dialoges mit den Lesern sein.
  • Wie Madrigal, Graves, Amazeen, Nyhan und Novak gezeigt haben, kann ein verantwortungsvolles Verifikationsprojekt bei den Lesern sehr erfolgreich sein.

    Silverman schrieb in seiner Studie: “Die Entlarvungs-Bemühungen der Presse sind in vielerlei Hinsicht anti-virale Strategien. Sie bringen sich in Trend-Themen ein, indem Sie virale Geschichten untersuchen und verifizieren. Faktenprüfer erhalten so viele Besucher und gleichzeitig wird die Wahrheit über eine virale Geschichte verbreitet.”

    Max Read, Redakteur bei Gawker, schrieb dass wir “knietief in kriecherischen Mist und gefälschtem viralen Müll stecken”.

    Wenn diese Techniken zuverlässig und sicher für Journalisten funktionieren und es ihnen zusätzliche Besucher einbringt, kann es als zuverlässiger Weg gesehen werden, um Mist in Brennstoff zu verwandeln.

    Die Gemeinschaft aus journalistischen Faktenprüfern und nicht-traditionellen Verifizieren hat gerade erst angefangen zu verstehen, was die Vorteile dieser Nutzeroberflächen und Interaktions-Designs sind.

    Dieser Artikel basiert auf einen Impulsvertrag bei ONA15. Danke für das Feedback und die Ermutigungen. Die obigen Original Designs wurden, wo notiert, unter der Creative Commons CC-BY Lizenz veröffentlicht. Veränderungen sind erwünscht.

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